Erwachsene

Fließender Übergang: Sucht

Wann spricht man von einer Sucht?

Charakteristisch für das Abhängigkeitssyndrom (Sucht) ist ein starkes, oft unüberwindbares Verlangen, sich die Substanz zuzuführen. Es kommt dabei zu einer Toleranzerhöhung bis hin zu einem körperlichen Entzugssyndrom.

Die Diagnose wird dann erstellt, wenn mindestens drei der folgenden Kriterien während eines Jahres erfüllt gewesen sind:

  • starkes, oft unüberwindbares Verlangen, die Substanz einzunehmen
  • Schwierigkeiten, die Einnahme zu kontrollieren (Dauer und Menge des Konsums)
  • körperliche Entzugssymptome
  • Zuführen von immer größeren Mengen damit die gewünschte Wirkung eintritt
  • fortschreitende Vernachlässigung anderer Verpflichtungen, Aktivitäten oder Interessen
  • fortdauernder Gebrauch der Substanz wider besseren Wissens und trotz eintretender schädlicher Folgen

Wie werden Süchte behandelt?

Die klassische Therapie bei einem Abhängigkeitssyndrom hat den dauerhaften Verzicht auf die abhängigkeitserzeugende Substanz zum Ziel und gliedert sich in der Regel in folgende Punkte:

  • körperlicher Entzug (Entgiftung)
  • Mitbehandlung der Angehörigen und Bezugspersonen
  • Teilnahme in einer Selbsthilfegruppe, z.B. Anonyme Alkoholiker

Ich werde mit Ihnen gemeinsam mittels verhaltenstherapeutischer Elemente suchtauslösende und suchtaufrechterhaltende Faktoren erarbeiten und alternative Verhaltensmuster entwickeln.