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Wenn es keinen Befund gibt: Chronische Schmerzsstörung, somatoforme Störungen

Was sind die Symptome der chronischen Schmerzstörung?

Ein chronisches Schmerzsyndrom oder somatoforme Störungen entstehen, wenn der Schmerz oder Schwindel bzw. Herzklopfen, Übelkeit etc. seine eigentliche Funktion als Warnsignal verlieren und sich verselbstständigen. Man spricht von chronischem Schmerzsyndrom oder somatoformen Störungen, wenn die Symptome länger als 6 Monate bestehen.

Chronische Schmerzen führen zur Erniedrigung der Schmerzschwelle sowie zu einer Belastung auch des sozialen Umfeldes. Wenn viele medizinische Behandlungen zu keiner Verbesserung der Beschwerden führen, fühlen sich die Patienten häufig verzweifelt, hilflos und niedergeschlagen.

Wie werden chronische Schmerzen oder somatoforme Störungen behandelt? 

Mittels kognitiver Verhaltenstherapie kann hier Hilfe geleistet werden. Chronische Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen, Neuropathien und Tumorschmerzen, Schwindel, Herzbeschwerden haben neben somatischen Ursachen immer auch eine psychische Komponente, wie innere Ängste, destruktive Gedanken, Stress, Überlastung etc. Häufige Folgen sind sozialer Rückzug, depressive Verstimmungen, Schlafstörungen und Ängste.

Mittels verhaltenstherapeutischer Interventionen, wie Entspannung, Erlernen realistischer und konstruktiver Denkweisen, Aktivitätenaufbau und Erarbeitung verschiedener Möglichkeiten zur Ablenkung können die Beschwerden deutlich verbessert werden. Ziel ist es mit Ihnen einen besseren Umgang mit den Beschwerden zu erreichen und die Lebensqualität insgesamt zu verbessern, damit Sie wieder in der Lage sind Ihr Leben zu genießen.